Neue Streiter

Drache

»Halte das Seil straff, du Sohn einer ...«
»Selber Sohn einer dämonenverseuchten Hure.«
Trotz der Beleidigungen klangen die Stimmen der beiden Gaukler freundlich, so als spulten sie ein geübtes Ritual ab, während sie sich bemühten das Ende eines Seiles an einem ihrer bunt bemalten Wagen zu befestigen.
Das andere Ende hatten sie bereits um die Buche vor der Schmiede gewunden. Henris lehnte am Stamm und sah ihrem Tun zu.
Es war der zweite von drei jährlichen Markttagen in Vadori, die viel mehr als nur Tage des Handels waren. Gaukler waren gekommen, um die Menschen zu unterhalten. Auf dem Markt roch es nach Bratäpfeln, Schafwolle und Gewürzen aus fernen Ländern. Das Gedränge war groß.
Vor Tau und Tag war Henris mit seiner Mutter von ihrem Hof ein gutes Stück außerhalb Vadoris aufgebrochen, um rechtzeitig da zu sein. Er hatte den mit Eiern, Käse, Kohl und Karotten beladenen Wagen gezogen, während seine Mutter einen mit Wolle und gewebten Bändern prall gefüllten Rucksack getragen hatte.
Seine Mutter stand jetzt hinter ihrem Karren und bot die Waren feil. Henris hatte sich davongestohlen, um die Wunder des Markttages zu bestaunen. Das größte von allen waren sicherlich die Gaukler. Sie schienen von überall her zu stammen. Bevor die beiden einander beleidigenden Männer seine Aufmerksamkeit gefesselt hatten, hatte Henris ein schlankes biegsames Mädchen beobachtet, Es stand mühelos auf einem Bein und zog das andere bis über ihren Kopf nach oben oder faltete ihren Körper wie ein Buch zusammen. Ihr Haar war zu schwarz und ihre Haut zu bronzefarben, als dass sie aus Ban stammen konnte.
Sie hatte ihre Übungen unterbrochen und schaute ebenfalls den beiden Männern zu, dabei drehte sie Henris den Rücken zu und er konnte ihr stupsnäsiges Gesicht nicht mehr betrachten. Inzwischen hatten die beiden das Seil am Wagen befestigt, aber es hing in der Mitte herunter. Das Mädchen sagte etwas zu einem der beiden Männer, das ihn auflachen ließ, und Henris wünschte sich, sie würde auch zu ihm etwas sagen. Der anders stemmte sich unterdessen mit der Schulter gegen den Wagen und mühte sich, ihn zu verschieben, um das Seil zu spannen. Der Wagen rührte sich nicht einen Fingerbreit.
»Hilf mir endlich oder der Dicke-Nendel-Der-Immerzu-Frisst-Und-Säuft wird anfangen zu weinen, weil du noch fauler bist als er«, rief er.
Der andere drehte sich immer noch lachend zu seinem Kameraden um. Gemeinsam stemmten sie sich gegen den Wagen. Das Mädchen schlenderte davon. Henris folgte ihr mit den Augen, während er sich fragte, wer der Dicke-Nendel-Der-Immerzu-Frisst-Und-Säuft war.
Vom anderen Ende des Marktplatzes ertönte das Dröhnen galoppierender Pferdehufe auf Kopfsteinpflaster. Leute riefen durcheinander und drängten sich hastig hinter die Stände. Henris reckte den Hals.
Reiter sprengten auf den Marktplatz. Der erste von ihnen trug eine Standarte mit den Farben des Finsteren Fürsten. Ein Karren wurde umgestoßen und Kohlköpfe rollten über das Pflaster. Kinder begannen zu weinen. Menschen hasteten davon, stießen einander an und duckten sich hinter Verkaufsständen. Henris wich halb hinter den Baum zurück. Die Hufe der Pferde knallten in disharmonischen Stakkato auf das Pflaster.
Hart zügelte der Standartenträger sein Tier neben dem Brunnen. Das Pferd rutschte auf dem Pflaster aus und wäre beinahe gestürzt. Die anderen umrundeten im Galopp den Marktplatz..
Ein Kind stolperte, als es seiner Mutter hinterher lief und fiel. Mit schreckgeweiteten Augen beobachtete Henris, wie einer der Reiter genau auf es zuhielt. Regungslos saß das Kind auf der Erde. Im letzten Augenblick setzte das Pferd über den kleinen Körper.
Einige Reiter hatten ihre Schwerter gezogen, andere hielten Peitschen in der Hand. Henris versuchte sie zu zählen, wie sie Runde um Runde den Brunnen umkreisten. Er kam auf elf, aber er hatte sich bestimmt verzählt, denn es kam ihm vor, als wären es viel mehr.
Vor der ehemaligen Gerberei scherte einer aus der Runde aus. Er ließ sein Schwert durch die Luft wirbeln und trieb zwei Frauen und einen Mann vor sich her zu dem Standartenträger.
Hoffentlich hatte seine Mutter sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Henris konnte sie in dem Durcheinander nicht entdecken. In wenigen Augenblicken war aus dem fröhlichen Markt ein Ort des Schreckens geworden. Furcht lag wie ein Nebelschleier über dem Platz, sie beinahe beinahe mit Händen greifbarund stank nach saurem Schweiß.
Immer mehr Männer und Frauen, Alte und Junge wurden neben dem Brunnen zusammengetrieben. Auf einmal begriff Henris – die Reiter waren Sklavenjäger. Sie suchten Nachschub für die Minen des Finsteren Fürsten, Landarbeiter und Mägde für ihre Güter. Seine Hand, mit der er sich am Stamm abstützte, krallte sich in die Rinde.
Einer der Männer auf einem Fuchs, einem hochbeinigem Tier, trieb Henris Mutter vor sich her. Eine Peitschenschnur sauste durch die Luft und berührte ihre Schulter. Seine Mutter stolperte und fiel auf ein Knie. Sie raffte sich sofort wieder auf, aber schon hatte die Peitschenschnur sie ein zweites Mal getroffen.
Vor Henris Augen verlangsamten sich die Bewegungen. Er meinte, jeden Atemzug des Pferdes und das antreibende Schnalzen seines Reiter zu hören. Langsam bückte er sich. Sein älterer Bruder war im Kampf gegen den Finsteren Fürsten gefallen, seinen Vater hatten die Sklavenjäger letztes Jahr geholt - und nun seine Mutter ... Die Wurzeln der Buche hatten das Pflaster nach oben gewölbt und die Steine gelockert. Wie von selbst fand seine Hand einen faustgroßen, losen Stein.
Hastig richtete er sich wieder auf und holte in derselben Bewegung zum Wurf aus.
Von hinten legte sich eine Hand auf seine Schulter. Unbarmherzig drückten die Finger zu. Ein Schmerz wie flüssiges Feuer schoss durch Henris rechte Körperhälfte. Er konnte nichts dagegen tun, sein Arm sackte herunter und ließ den Stein fallen. Jede noch so kleine Bewegung ließ den Schmerz erneut auflodern, nur wenn er still stand, war er erträglich.
»Das würde ich nicht tun an deiner Stelle«, zischte eine männliche Stimme dicht neben seinem rechten Ohr. Er kannte sie nicht, aber sie klang, als wäre ihr Besitzer Gehorsam gewohnt.
Henris zitterte unter dem Griff des Fremden, aber er brachte es nicht fertig, sich daraus zu befreien und sich umzudrehen.
»Wenn du einen Stein wirfst, wirst du auch dort in der Mitte stehen und das hilft niemanden«, fuhr die Stimme fort.
»Meine Mutter«, stammelte Henris mit gesenktem Kopf und gleich darauf entschlossener. »Ich muss ihr helfen.«
»Du hilfst ihr nicht, wenn du dich auch fangen lässt.«
Die Gruppe aus verängstigten Menschen beim Brunnen wurde immer größer. Gerade trieb ein Reiter die rothaarige Apothekerin vor sich her. Sie war jung, hatte aber nur noch ein Auge. Nicht einmal sie verschmähten die Schergen des Finstern Fürsten. Henris entdeckte auch die beiden Gaukler, die sich vorhin mit dem Seil abgemüht hatten. Das biegsame Mädchen sah er nicht. Ihr schlangengleicher Körper hatte es ihr wohl erlaubt, heimlich davonzuschlüpfen.
Nur noch wenige Reiter ritten um den Platz, die meisten bewachten die verängstigte Gruppe beim Brunnen. Einige sahen sich suchend um.
Die Hand zog Henris halb hinter die Buche.
»Du brauchst einen kühlen Kopf, wenn du sie befreien willst.«
Henris Mutter stand mit hängenden Schultern zwischen den Gefangenen. Klein und hilflos wirkte sie. Henris zerriss es beinahe das Herz, sie so zu sehen.
Der Unbekannte hinter ihm hatte recht, alleine konnte er gegen die Reiter nichts ausrichten. Einen Stein zu werfen half gar nichts. Um den Platz standen nur noch Alte, Gebrechliche und kleine Kinder. Widerstand war von ihnen nicht zu erwarten, statt dessen hörte er Klagen und Weinen.
»Was soll ich tun?«, flüsterte er beinahe ohne die Lippen zu bewegen.
Der Unbekannte hatte ihn dennoch verstanden. »Komm zu Ettis Mühle, wenn es dunkel wird.«
»Und da?«
»Werde ich dich wieder treffen.«
»Dann befreien wir meine Mutter?«
»Ich zeige dir einen Weg, wie wir es tun können.«
Henris schöpfte neue Hoffnung. Wenn ihm der Unbekannte half, war seine Mutter bald wieder frei. Vielleicht schon heute Abend. Der wusste, wovon er sprach, das verriet der feste Griff auf seiner Schulter.
Die Reiter hatten ihr Treiben beendet und bildeten einen Ring um die Gefangenen. Das Weinen und Klagen auf dem Marktplatz hielt an.
Der Anführer richtete sich im Sattel auf. »Liefert den geächteten Prinzen Meiron und seine Leute aus! Dann werden alle Gefangenen sofort freigelassen!«
»Das glaubt aber auch nur er selber«, knurrte der Unbekannte hinter Henris. »Der Finstere Fürst lässt niemanden freiwillig gehen.«
»Der Mann hinter ihm musste zum Widerstand gehören, dachte Henris. Ja so einer konnte ihm helfen, seine Mutter zu retten.
»In der Dämmerung bei Ettis Mühle.«
Ohne ein weiteres Wort löste der Unbekannte die Hand von seiner Schulter. Als Henris sich umdrehte war da niemand.
Die Reiter setzten sich in Bewegung, langsamer diesmal als bei ihrer Ankunft. Peitschen knallten durch die Luft. Wie eine Horde Vieh trieben sie die Gefangenen vor sich her. Henris erhaschte noch einen letzten Blick auf den Hinterkopf seiner Mutter.

Der Fremde war wie versprochen zu Ettis Mühle gekommen in Begleitung eines zweiten Mannes. Beide hatten sie die Kapuzen ihrer Umhänge tief ins Gesicht gezogen. Ohne viele Worte hatten sie Henris in die Mitte genommen und waren mit ihm durch die Nacht gegangen. Einer hatte ihm die Augen verbunden, als Henris längst nicht mehr wusste, wo er war.
Er blinzelte in ein Lagerfeuer, als ihm die Binde wieder abgenommen wurde. Es war klein und sein Schein durch einen aufgeschichteten Ring aus Zweigen beinahe vollständig verdeckt. Um ihn herum erhoben sich wie schwarze Säulen die Stämme alter Bäume und es war sehr still. Einen Moment dachte er, seine Begleiter hätten ihn und die beiden Brüder neben dem Feuer im Wald ausgesetzt. Dann trat eine hochgewachsene Gestalt auf sie zu. Sie trug auf dem Kopf eine Lederkappe und abgewetzte Kleidung. An ihrer linke Seite baumelte ein Schwert und obwohl sie sich äußerlich nicht von Henris beiden Begleitern unterschied, eher schäbiger wirkte, strahlte ihre Haltung Stolz aus.
»Wen bringst du, Dagol?« Die Stimme klang freundlich, aber Henris meinte auch Traurigkeit herauszuhören.
Der Fremde von heute Mittag hieß also Dagol.
»Einen neuen Rekruten, mein Prinz.« Dagol deutete eine Verbeugung an.
Das war – Prinz Meiron. Der Prinz hier mitten im Wald. Das erklärte die Traurigkeit in seiner Stimme. Wer wäre nicht traurig, wenn er ein Königreich verloren hätte und als Geächteter in den Wäldern leben müsste?
Neben Henris sank auf die Knie.
»Erhebt euch. Niemand kniet mehr vor mir. Dagol, du sollst mich nicht so nennen, ich bin nur noch Meiron.«
»Ihr werdet immer mein Gebieter sein. Wie Ihr mir aufgetragen habt, bringe ich neue Rekruten.«
»Männer. Ich habe dich ausgeschickt, Männer für unsere Sache zu finden und was bringst du? Einen Knaben.«
»Ich bin ein Mann«, rief Henris dazwischen, ohne den Kopf zu heben.
»Mein Herr, wir brauchen jeden, den wir bekommen können und dieser hat Grund genug, den Finsteren Fürsten zu hassen. Er ist der Beste – der Einzige«, verbesserte Dagol sich, »die ich finden konnte. Die Soldaten des Usurpators sind überall. Es gibt im ganzen Land nur noch wenige, die sich uns anschließen wollen.«
»Ist es schon so weit gekommen?«
Bei diesen Worten des Prinzen konnte Henris den Kopf nicht länger gesenkt halten. Prinz Meiron und Dagol standen neben dem kümmerlichen Feuer. Von allen Seiten kamen weitere nur schemenhaft zu erkennende Gestalten heran. Jeder hatte ein Schwert an seiner Seite hängen und nicht wenige Hände lagen an den Griffen. Erst jetzt wurde Henris bewusst, dass er nicht einmal einen Dolch besaß. Er nagte an der Unterlippe. Bei allen Göttern, was konnte er sagen, um den Prinzen zu überzeugen, dass er soviel wert war, wie jeder von dessen Kriegern. Noch bevor Henris eine Antwort in den Sinn gekommen war, sprach der Prinz wieder.
»Komm ans Feuer und lass dich ansehen.«
Prinz Meiron befühlte Henris Arme und seine Hände. Er hob sein Kinn hoch und schaute ihm lange in die Augen.
»Ein Knabe. Bring ihn wieder nach Hause, Dagol.«
»Nein.« Henris sah sich wild um. »Meine ganze Familie hat der Finstere Fürst getötet oder verschleppt. Ich kann nirgendwo mehr hingehen.«
»Das ist hier kein Lager für heimatlose Jungen.«
»Was er sagt, stimmt. Seine Mutter wurde heute in Vadori verschleppt«, bekräftigte Dagol.
»Nun gut!« Mit einem unangenehmen Scharren zog der Prinz sein Schwert aus der Scheide. Er hielt es Henris hin. »Nimm es!«
Der war hastig zurückgesprungen. Im Feuerschein glänzte die Klinge gefährlich vor seiner Brust.
»Nun nimm es!«
Mit zitternder Hand griff Henris nach dem Schwert. Er schwang es in einem Halbkreis vor seinem Körper. Zum ersten Mal im Leben hielt er ein Schwert in der Hand, und es war schwerer, als er gedacht hatte.
»Er wird eher sich als andere verletzen.«
»Er wird es lernen, mein Prinz. Das Land ist ausgeblutet, nur noch sehr Junge oder sehr Alte sind da.«
Henris schwang das Schwert noch einmal. Er hatte beide Beine fest in den Boden gestemmt. Diesmal ging es schon besser. Danach presste er die flache Seite der Klinge an seine Stirn. Der Knauf drückte gegen sein Brustbein. So sank Henris vor dem Prinzen wieder auf die Knie.
»Ich schwöre, alle Dienste zu leisten, die ich zu leisten vermag. Meine ganze Kraft werde ich in den Dienst Eurer Sache stellen, Prinz Meiron. Ich werde nicht ruhen oder raten, bis der Thron in Banda Atai Euer ist oder bis der Tod mich holt.« Henris wusste nicht, woher diese Worte gekommen waren. Sein Herz flatterte wie ein Grashalm im Wind, als er auf Meirons Antwort wartete.
Außer dem Knistern des Lagerfeuers war kein Laut zu hören. Sogar der Wind hatte im Angesicht des Schwurs den Atem angehalten.
Prinz Merdina trat vor. Mit einer groben Bewegung nahm er Henris das Schwert aus den Händen.
»Vor mir kniet niemand mehr und schwört mir den Treueid . Du bist nichts als ein törichter Junge und Dagol hätte wirklich klüger sein sollen, als dich mitzubringen.
»Ich kann kämpfen, und ich will kämpfen für deine gerechte Sache und meine Mutter.« Henris war zornig aufgesprungen. Die Fäuste hatte er erhoben, als wollte er sich gegen einen Feind verteidigen und erst als ihm einfiel, vor wem er stand, ließ er die Arme sinken.
Dagol trat einen halben Schritt vor, als wollte er etwas sagen, aber eine Handbewegung des Prinzen ließ ihn verharren.
»Ah Junge, in dir steckt tatsächlich Feuer. Du kannst meinetwegen bleiben.« Der Prinz steckte sein Schwert wieder in die Scheide und drehte sich um.
»Meine Mutter. Hoheit, wir müssen meine Mutter befreien. Wenn wir sofort aufbrechen, holen wir sie vielleicht noch ein.« In unzusammenhängenden Sätzen sprudelte Henris heraus, was sich am Nachmittag auf dem Marktplatz von Vadori zugetragen hatte.
Prinz Meiron drehte sich wieder um. Der Blick, der Henris aus seinen Augen traf, ließ den Jungen zusammensinken.
»Wo denkst du hin. Dass du hier bleiben kannst, heißt noch lange nicht, dass du mir sagen darfst, was ich zu tun habe.«
»Aber meine Mutter ...«
»Lass gut sein.« Dagol legte Henris eine Hand auf den Arm. »Wir haben nicht mehr als eine Handvoll Pferde. Im Moment können wir nichts tun, um deine Mutter zu retten. Aber wir werden einen Weg finden. Die meisten Männer hier waren einst Gefangene des Finsteren Fürsten. Wir haben sie alle befreit.«
Mit der freien Hand gab Dagol zwei Männern einen Wink. Sie verschwanden leise zwischen den Bäumen.
»Sie werden herausfinden, wohin deine Mutter gebracht wurde. Wenn wir Erfolg haben wollen, brauchen wir einen Plan und dürfen nicht Hals über Kopf los stürmen. Du wirst es noch lernen.«
Der Prinz war in der Dunkelheit inzwischen kaum mehr zu erkennen und auch die anderen Widerstandskämpfer zogen sich wieder zwischen die Bäume zurück. Henris bekam von einem der Krieger eine Decke und suchte sich einen Schlafplatz. Er hatte es sich anders – glorreicher vorgestellt, bei den Widerstandskämpfern zu sein, aber bevor er noch länger darüber nachdenken konnte, fielen ihm vor Müdigkeit die Augen zu.
© Birgit Käker, 2005

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