Leute aus Ban Atai

Buch
Meiron - Prinz und Rebell


Meiron ist ein junger Mann von Mitte zwanzig und einem gewinnendem Lächeln.
Der junge Mann wird nach dem Tod seines Vaters Sigern na Corr unversehens zum Herrscher über Ban Atai. Nach der Eroberung des Reiches durch den Finsteren Fürsten Tengwin fällt ihm die Aufgabe zu, die Widerstandskämpfer unter der Bevölkerung Ban Atais um sich zu sammeln und sie zu führen.
Meiron nimmt sich dieser Aufgabe nur zögerlich an. Er trauert um den Verlust des Vaters und und fühlt sich seiner Aufgabe zu Beginn nicht gewachsen, beherrscht er doch weder die Staats- noch die Kriegskunst vollendet. Allmählich wächst er aber in seine Schuhe und gewinnt durch sein charismatisches Wesen viele Anhänger.
Als Rebellenführer fühlt er sich als Gleicher unter Gleichen und mag es nicht, wenn er wie ein Prinz behandelt und als solcher angesprochen wird. Im Kampf steht er mutig in der ersten Reihe. Sein Hauptmann und engster Vertrauter Dagol muss ihn mehr als einmal aus tödlicher Gefahr retten.

 



Meiron



 



Tengwin
Tengwin - Der Finstere Fürst


So wird Tengwin in den an Ban Atai angrenzenden Ländern genannt. Er hat eines dieser Länder nach dem anderen mit seinem Legionärsheer erobert. Letztendlich kam es ihm aber nur auf die Eroberung des reichen Ban Atai und alle vorangegangenen Kämpfe dienten nur dazu, sich eine Machtbasis für den Angriff auf Ban Atai zu schaffen.
Das Bild zeigt einen jüngeren Tengwin, denn inzwischen erlaubt er es nicht mehr, dass von ihm Abbildungen geschaffen werden – nicht mehr seit seine Figur nicht mehr jugendlich straff ist. Er hat sechs Finger, auf Bildern lässt er sich aber mit normalen Händen darstellen.
Tengwin ist kein Kämpfer, aber ein überragender Staatsmann und Stratege. Deshalb hat er es geschafft sich von einem Waisenjungen unbekannter Herkunft in einem weit entfernten Fürstentum zum Heerführer hochzuarbeiten und hat schließlich den Fürsten vom Thron gestürzt.
Er umgibt sich mit einem Hofstaat aus Beratern und Schmeichlern, denen er sämtlich misstraut und die er im Grunde verachtet.




Dagol - Der Hauptmann


Dagol ist Mitte vierzig und stand seit seiner Jugend in den Diensten Sigern na Corrs, erst als Kadett, später als einfacher Soldat und zuletzt als Hauptmann seiner Leibgarde. Er ist treu bis in den Tod und so treu er Sigern gedient hat, dient er jetzt seinem Sohn.
Was Meiron an Erfahrung fehlt, macht er wett. Er hört nie auf, an die Vertreibung der Eindringlinge aus Ban Atai zu glauben. Er ist ein unermüdlicher Organisator, Stratege und Ausbilder. Im Gegensatz zu Meiron, weiß, dass auch einfache Menschen im Kampf über sich hinauswachsen können, wenn es gilt, die Heimat zu verteidigen.
Im Kampf ist er tapfer bis zur Selbstaufgabe.
Mit seinen Untergebenen ist er streng, manchmal laut und kann auch ungerecht werden. Hinterher schämt er sich dafür, aber er frisst es lieber in sich hinein, statt sich zu entschuldigen und eine Schwäche zuzugeben. Gegen Meiron zeigt er diese Seite nie.

 



Dagol



 



Sinirell
Sinirell - Die Rebellenmagierin


Sinirell ist Magierin im Orden des Lichts und Trägerin von sieben Lichtbändern, obwohl sie noch eine junge Frau ist. Sie war einst fröhlich und unbeschwert. Die Eroberung Ban Atais hat sie ernster und erwachsener werden lassen. Ihre Schönheit erregt immer noch überall Aufsehen.
Sie hat den Überfall der Eroberer auf die Burg der Magier des Lichts miterlebt. Dabei sind viele ihrer Ordensschwestern und -brüder gefallen. Sie i und wenige anderen Überlebende sind in die undurchdringlichen Wälder geflohen. Sie schließt sich sofort den Rebellen an und wird nicht nur mit magischen Waffen, sondern auch mit Pfeil und Bogen zu einer gefährlichen Kämpferin.




Henris - Rebell mit ganzem Herzen


Henris ist ein Bauernjunge. Bei der Eroberung Ban Atais hat er seinen Vater und seinen älteren Bruder verloren. Er lebt jetzt mit seiner Mutter allein auf dem Hof und wünscht sich nichts sehnlicher als an der Seite Prinz Meirons zu kämpfen.
Seine Chance kommt, als seine Mutter von den Legionären des Finsteren Fürsten gefangen genommen wird. Er wird von Meiron bei den Rebellen aufgenommen. Zu seiner eigenen Bestürzung muss er erkennen, dass ihm das Waffenhandwerk nicht liegt. Nur mühsam kann er akzeptieren, dass sein Weg ein anderer ist.




Una - Mutter und Mätresse


Henris Mutter. Obwohl sie weder jung noch hübsch ist, wird sie von Tengwin als seine Mätresse ausgewählt. Sie hat etwas in ihrem Blick, das ihn fasziniert und herausfordert.
Una ist eine praktisch denkende Frau, deshalb wehrt sie sich nicht gegen unvermeidliches, sondern macht das Beste aus ihrem Schicksal. Zum ersten Mal führt sie ein Leben in Luxus, davon lässt sie sich jedoch nicht blenden, sondern arbeitet auf ihre Weise für das unterdrückte Volk Ban Atais.




Dern - Muss sich entscheiden


Ein junger Soldat unter den Söldnern des Finsteren Fürsten. Er zeigt Mut im Kampf und verdient sich seine ersten Auszeichnungen.
Er verliebt sich in ein Mädchen aus Ban Atai und eines Tages muss er entscheiden, auf welcher Seite er wirklich steht.




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