Die Streitkräfte Ban Atais
reguläres Heer
Es gibt Fußtruppen; diese teilen sich auf in Lanzenträger, Schwertkämpfer und Bogenschützen. Die Lanzenträger und die Schwertkämpfer tragen Bronzepanzer und Arm- und Beinschienen, während die Bogenschützen nur einen Lederpanzer als leichten Schutz haben. Dann gibt es noch die schwere und leichte Reiterei. Ihre Bewaffnung ist mit Schwert und Spieß gleich, sie unterscheiden sich lediglich dadurch, dass bei der schweren Reiterei auch die Pferde gepanzert sind. Die schwere Reiterei ist in der Schlacht ein kaum einzunehmendes Bollwerk, während die leichte Reiterei beweglicher ist und plötzlich aus dem Nichts auftaucht, dem Gegner in die Flanke fällt und schon wieder weg ist, bevor sie umzingelt werden kann. Die Angehörigen der Reitertruppen müssen ihre Ausrüstung selbst stellen, während die Fußtruppen die Ausrüstung gestellt bekommen.
Jede Provinz, bzw. jeder sie beherrschender Adeliger stellt einen Teil der Truppen, der sich aus Reiterei und Fußtruppen zusammensetzt. Im Falle des Krieges muss aus diesen Einheiten ein schlagkräftiges Heer geschmiedet werden, was so gut wie unmöglich ist. Die einzelnen Truppenteile erhalten vom König eingesetzte Heerführer, denen sich auch die Adeligen unterordnen sollten. Das klappt häufig nicht, denn es gibt zwischen den Adeligen mehr als genug Animositäten.
Das Heer besteht nur aus wenigen Berufskriegern, die meisten sind Zivilisten, die nur im Kriegsfalle eingezogen werden und eine kurze Ausbildung erhalten.
Palastgarde
Eine Gruppe von Elitekämpfern, denen der Schutz des königlichen Haushaltes obliegt. Es ist eine besondere Ehre in der Palastgarde zu dienen. Die Palastgarde stellt allen begabten Kämpfern offen und auch der niedrigste Tagelöhner kann dort theoretisch Karriere machen, tatsächlich gehen die Offiziersposten in der Regel an die jüngeren Söhne Adeliger. Sie unterstehen dem Oberbefehl des Königs, werden von ihm ausgerüstet und bezahlt. Wie im regulären Heer gibt es dort auch die verschiedenen Waffengattungen, obwohl die Reiterei überwiegt.
Rebellen
Die Rebellen sind kein reguläres Heer. Gerade zu beginn sind sie nicht mehr als ein wilder Haufen, der alles als Waffe einsetzt, was sich irgendwie dazu gebrauchen lässt. Prinz Meiron und sein Hauptmann Dagol formen später daraus den Ansatz einer Armee, aber die unterschiedliche Bewaffnung wird immer bleiben. Die Rebellen suchen deshalb keine Entscheidung in offener Feldschlacht sondern führen einen Guerillakrieg.
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Die Streitkräfte des Finsteren Fürsten
Bei seiner Armee handelt es sich um ein Söldnerheer, das für ihn kämpft, solange er es bezahlt. Die Angehörigen kommen aus aller Herren Länder und allen Schichten. Nach ihren Woher und Warum wird nicht gefragt, wichtig ist allein, dass sie kämpfen wollen und den harten Bedingungen im Heer gewachsen sind. Das Heer ist straff von oben nach unten durchorganisiert. Die Ausbildung ist hart, aber der Sold wird pünktlich gezahlt.
Es gibt alle Waffengattungen, die auch in Ban Atais Heer vertreten sind, wobei alles vom Finsteren Fürsten gestellt werden muss. Beute wird unter den Soldaten ihren Rängen entsprechend verteilt. Wer sich in einem Kampf besonders ausgezeichnet hat, wird befördert oder erhält für einige Zeit eine Solderhöhung, wer feige gewesen ist, dem wird der Sold gekürzt, bis er sich wieder bewährt hat. Deserteure werden mit dem Tode bestraft, Verstöße gegen die Disziplin ziehen in der Regel eine Auspeitschung nach sich.
Als besondere Einheit gibt es Berserker. Sie sind mit Äxten bewaffnet und verwandeln sich nach der Einnahme in wilde Kampfmaschinen, die durch feindliche Heere pflügen. Ihre Aufgabe ist es, Angst und Schrecken zu verbreiten, und den Boden für eine Sieg der regulären Truppe zu bereiten. Die Angehörigen der Berserkereinheit sind narbenübersäte Hünen, die auch bei den eigenen Einheiten Furcht verbreiten.
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